Info

Die Legende erzählt:

„Es gab einmal eine Zeit, in der die Menschen mit der Natur und den Tieren in harmonischer Einheit zusammenlebten. Alles war gut. Doch mit der Zeit, wurden die Menschen immer rücksichtsloser und habgieriger. Sie missachteten die Gesetzte der Natur so lange, dass es den Tieren zu viel wurde. So beschlossen die Tiere, den Menschen Krankheiten zu senden. Als Ausgleich für die Achtlosigkeit, mit der die Menschen der Natur und den Tieren begegneten. Die Pflanzen empfanden diese Strafe als zu hart. So beschlossen sie, den Menschen als Heilmittel zur Seite zu stehen.“

Dies mag nur ein Märchen aus einem uralten Kräuterbuch sein. Stehen uns aber nicht die Pflanzen bei Krankheit wirklich zur Seite?

Tatsache ist, dass sich gerade jene (Un)Kräuter im eigenen Garten stark vermehren, die am dringendsten gebraucht werden. Und der Kräutertee nur so lange gut schmeckt, solange er uns von Nutzen ist.

Zugegeben, es ist schwierig in der Großstadt, die Naturverbundenheit besonders intensiv zu spüren. Aber selbst im staubigsten Asphalt finden wir noch Löwenzahn & Co?

Man kauft sich Kräuterbücher; weiß genau, dass Salbei bei Husten gut tut; und trotzdem führt einem der Weg in die Apotheke und nicht in den Kräuterladen. Warum das so ist? Vielleicht weil man von Kindheitsbeinen an, die Lutschtablette gewohnt ist, weil man sich bei Kräuteranwendungen unsicher ist, weil man sich mit seinem Wissen alleine fühlt oder weil einfach nur die Gruppendynamik fehlt?

Leider fehlen uns die “Weisen Frauen“, die ihr Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben. Im Mittelalter wurden sie als Hexen verbannt und verbrannt. Ihr Wissen wurde als Magie und schwarze Kunst verteufelt. Zu groß war die Angst vor dem Unbekannten. Heute können wir vieles, von dem was schon vor Jahrhunderten geholfen hat, mit moderner Labortechnik beweisen. Das Spüren und Innere Wissen haben wir im Laufe der Zeit dabei allerdings verlernt.

Vielleicht ist es unsere schnelllebige Zeit, die ein Umdenken verursacht. Die das Bedürfnis zum Innehalten weckt und uns den Kräutern und dem Brauchtum wieder näher bringt.

Entdecken wir gemeinsam dieses ALTE WISSEN neu. Integrieren wir das traditionelle Brauchtum in unseren modernen Alltag. Was unseren Vorfahren gut getan hat, ist sicher auch heute für uns wertvoll, hilfreich und spannend!